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Sunday, 18 April 2010

Happy New Year!!! Feucht-fröhlich mal wörtlich genommen.


Auf Kho Pha Ngan angekommen wollten wir uns eigentlich an Sandra's Tip halten und im Coral Bay Resort unterkommen. Wir liessen uns dann aber (zum Glück) von einer Einheimischen dazu überreden ins Coconut Beach Resort am gleichen Strand zu gehen "nur um mal zu schauen". Dort angekommen haben wir beschlossen, dass uns Preis-Leistung und vor allem auch der Strand gefällt, und wir mal mindestens eine Nacht hier bleiben würden.

Am nächsten Tag haben wir uns mit einem "teuer-Taxi-Boat" zur "legendär schönen" Bottle Beach bringen lassen und haben beschlossen, dass uns unsere Bucht besser gefällt, da Bungalow an Bungalow an Bungalow einfach doch nicht so hübsch ist. Am Nachmittag haben wir uns dann per Töffli (diesmal jeder mit einem eigenen, damit Claudia nicht wandern muss) auf gemacht, die Insel zu erkunden und nach allfälligen anderen schönen Stränden mit schönen Unterkünften Ausschau zu halten. Claudia bekam richtig Freude am Töffli fahren und so waren wir die nächsten zwei Tage auch noch per Moped auf der Insel von Strand zu Strand unterwegs.

Am 13. April feiert Thailand Neujahr. Es ist Brauch, dass man farbigen Puder im Gesicht trägt und dass die Jungen die Hände der Älteren mit Wasser benetzen. Im Gegenzug wünschen die Älteren den Jungen alles Gute und viel Erfolg im Leben. Soweit die Theorie. In der Praxis artet der Brauch in ganz Thailand in eine riesige Wasserschlacht aus. Vom Strassenrand aus werden vorbeifahrende oder -gehende Personen mit Eimern oder grossen Wasserpistolen mit Wasser zugeschüttet. Pickups mit Wassertank und der ganzen Familie auf der Ladefläche erwidern das "Wasser". Begleitet wird das Ganze von "Happy-New-Year"-Schreien und lauter Musik quer-beet von Trance bis Thai-Pop. Ein sehr lustiger Brauch... ginge in der Schweiz wohl aber weder am 1.1. noch am 13.4., aber in Thailand bei 35° macht man so an Neujahr mehrmals den Zyklus "trocken->feucht->klitschnass->feucht->trocken" durch und freut sich über die Abkühlung.

Nach 5 Tagen im Coconut Beach Resort gings dann in aller herrgotts Frühe los nach Krabi, wo wir gezwungenermassen eine Nacht verbringen durften, bevor es mit einem "teuer-Taxi" zum Flughafen und von dort mit AirAsia weiter ging nach Kuala Lumpur in Malaysia.

Tauchen auf Koh Tao


Nach einer 9-stündigen Busfahrt sind wir morgens um 5 in Chumphon am Pier angekommen und durften dann erst mal 2 Stunden auf die Fähre nach Koh Tao warten. Als Ablenkung gab's einen hübschen Sonnenaufgang. Ca. um 10 Uhr kamen wir dann recht müde auf Koh Tao an und haben als erstes eine Unterkunft gesucht, was sich nicht ganz so einfach herausstellte wie wir zuerst dachten. Da auf Koh Tao so viele Touristen sind, dass die Betten eh fast alle belegt werden, erhält man bei vielen Resorts nur dann ein Bungalow zu einem vernünftigen Preis, wenn man auch gleich Tauchgänge mitbucht. So waren wir gezwungen uns, etwas zügiger als geplant, Gedanken darüber zu machen, ob und wieviel wir auf Kho Tao tauchen wollten. Als wir dann unser Bungi (im Sairee Cottage) hatten, haben wir uns "nur kurz" hingelegt und sind knapp vor Sonneruntergang wieder aufgestanden. ;-)

Eigentlich wollen wir möglichst bald an einen ruhigeren Strand wechseln, denn die ganze Hektik bei der Ankunft gefiel uns ganz und gar nicht. Da wir jetzt aber ein 6er-Tauch-Package buchen mussten, war auch klar, dass wir hier ein paar Tage festsitzen würden. Am nächsten Tag sah die Sache allerdings schon viel entspannter aus und nach und nach fanden wir auch die entspannteren und nicht überteuerten Plätze im Dörfchen. Die Tauchgänge mit der Tauchschule des Resorts waren auch ganz ok und so entschloss sich Claudia ihr Advanced Open Water auch noch gleich zu machen.


Als wir per Moped die Insel erkundeten stellte sich dann heraus, dass Claudia wohl nicht drum herum kommen würde, selber Moped zu fahren. Bei den extrem steilen (und schlechten) Strassen auf Kho Tao wäre sie sonst noch zum Wandervogel geworden, denn das Töffli hatte schon Mühe mit nur einer Person den Berg hoch zu kommen. So gab's dann am Abend "Fahrstunden" für Claudia.


Nach einer Woche auf Koh Tao sind wir mit der Fähre rüber nach Kho Pha Ngan um noch mal richtig nichts zu tun.

Vom Tiefschnee in Davos direkt in die Hitze Bangkoks

Nach einem 11-Stündigen Flug haben die Thailänder uns zum guten Glück nicht mit Streik, dafür aber mit feuchten 35°C empfangen.

Mit dem Bus ging's an die Khao San Road, wo wohl alle Backpacker ihren Aufenthalt in Bangkok anfangen. Auf Sandra's Tip hin haben wir uns ein (sehr) kleines Zweier-Zimmer im New My House genommen und uns auf den Weg gemacht zu erkunden, was sich verändert hat seit wir (Claudia vor 6 & Dominik vor 12 Jahren) zum letzten Mal hier waren. Im Grunde hat sich nicht viel verändert: das Gleiche was es früher nur an der Khao San Road gab, gibt's jetzt einfach auch noch in allen angrenzenden Strassen.

Da wir vermutlich noch das eine oder andere Mal zurück nach Bangkok kommen werden, verzichteten wir vollständig auf Sightseeing und machten uns gleich am nächsten Tag mit dem Bus auf den Weg nach Koh Tao.

Thursday, 15 April 2010

Abflug - bye bye Switzerland & bye bye Winter

Nachdem wir in den letzten 2 Wochen alle Hände voll zu tun hatten, unsere Wohnungen in Davos und Zürich zu räumen und unsere sieben Sachen für die Reise zu packen, haben wir den Dienstag-Abend unter Freunden im Henrici richtig genossen und waren (ebenso wie das Henrici-Personal) sehr erfreut über das zahlreiche Erscheinen.

Am Mittwoch galt es dann noch die letzten Dinge zu erledigen (=> Dominik's Steuerklärung z.B.) und am Abend Richtung Flughafen zu gehen. Dort gab's dann auch zum vorläufig letzten Mal für die nächsten paar Monate Schweizer Hausmannskost: "Huuswurscht & Härdöpfelsalat" :-)


Claudia und Dominik vor
der Passkontrolle.
Um 22.50 hiess es dann "fasten you seatbelt, we're ready for take-off"...