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Saturday, 3 November 2012

Inle Lake & Thailand: Feiern und Ferien mit Einheimischen

Zurück in Mandalay verbrachten wir bloss die Nacht, um am anderen Tag weiter zu reisen. Da wir von diversen Seiten gehört hatten, dass die Busfahrt von Mandalay an den Inle See sogar für Birmanische Verhältnisse besonders übel sei, entschieden wir uns auch hier wieder für die zwar teurere, aber viel bequemere Variante per Flugzeug. So waren bereits am Mittag in unserem Hostel in Nyaungshwe, am Nord-Ende des Inle Sees.

Uns gefiel es am See auf Anhieb super. Das Dorf war überschaubar klein, das Essen lecker und das Klima so angenehm, dass wir Nachts nicht mal einen Ventilator brauchten im Hostelzimmer. Zu unserem grossen Glück, fand genau während unseres Aufenhalts DAS grosse Fest des Sees und des Dorfes statt. Die fünf heiligsten Buddhas der Region werden per Ruderboot in einer grossen Zeremonie über 3 Wochen von Dorf zu Dorf am See gefahren. In Nyaungshwe bleiben die Buddhas dann für 3 Tage und es gibt ein riesen Volksfest. Aus dem ganzen Land Reisen die Gläubigen an, um den Buddhas ihre Ehre zu erweisen und wild zu feiern. Wir vermuten auch, dass es ein grosses "sehen und gesehen werden", sowie ein Hochzeitsmarkt ist. So glauben wir es jedenfalls beobachtet zu haben.

Mit dem Velo und per Boot erkundeten wir die Umgebung und den See, wobei der See weit entfernt von dem ist, was wir als See kennen. Der See ist an den meisten Stellen kaum 3 Meter tief, grosse Teile sind mit Seerosen, Seegras oder schwimmenden Gärten überwachsen. Des weiteren befinden sich auf dem See verteilt mehrere Pfahlbau-Dörfer, Tempel und Klöster. Quasi das Venedig von Myanmar.

Insgesamt verbrachten wir 5 ganze Tage am/um/auf dem See und konnten eine gute Portion "einheimisches Treiben" miterleben, Bergvölker "in der grossen Stadt" beobachten und sehen, wie sie Party machen.

Auch die nächste Busfahrt schwänzten wir und so flogen wir zurück nach Yangon, wo noch ein paar Tempel und ein Sonnenuntergang mit Sicht auf die Shwedagon Pagode auf uns warteten. Für den Abschluss unserer Flitterwochen wollten wir beide noch einige Tag am Strand entspannen. Wir entschieden uns, das im günstigeren und klima-mässig besser gelegenen Koh Samet in Thailand zu machen. So ging es Ruck-Zuck nach Bangkok und am gleichen Tag rüber auf die Insel Koh Samet. Da Koh Samet in der Nähe von Bangkok liegt und die Strand-Saison für Westler noch nicht begonnen hat, waren wir auch hier umgeben von Einheimischen und konnten den Thais beim "Ferien-machen" bzw. "Wochenend-Strandausflug" zuschauen. Sehr lustig!

Nach fünf Tagen Entspannung am Strand verbrachten wir noch zwei abschliessende Tage im hektischen Bangkok bei Shopping und leckerem Essen in unseren "Stamm-Lokalen".