Von Penang ging es weiter südlich nach Singapore, wo wir am Flughafen herzlich empfangen wurden. Die Familie von Dominiks Bruder lebt seit August in Singapore und so war klar, dass wir Michel, Camilla, Alma und Oskar noch besuchen würden, bevor wir Asien verlassen. Es war sehr schön am Flughafen von bekannten Gesichtern erwartet und begrüsst zu werden. :-)
Da wir Singapore ja schon letzten Frühling gesehen hatten und unser jetziger Besuch hauptsächlich der Familie galt, verbrachten wir kaum Zeit in der Stadt, dafür umso mehr bei Busingers zu Hause. Chugelibahn bauen, Lego spielen, malen, täglich am Pool planschen mit den Kleinen und am Abend über Gott und die Welt plaudern mit den "Grossen". Am Wochenende zeigten uns Alma und Oskar ihre Lieblingstiere im Singapore Zoo und natürlich auch den im Zoo gelegenen Wasserspielplatz.
An dieser Stelle möchten wir uns nochmals recht herzlich bei Camilla und Michel für die Gastfreundschaft und die schöne Zeit in ihrem Zuhause bedanken. Wir fühlten uns richtig daheim in eurer schönen Wohnung und bei Camillas SEHR leckerem Essen. Wir freuen uns schon jetzt auf unseren nächsten Besuch bei euch (wir hoffen ihr auch) ;-)
Nach einer Woche mit richtigem "Zuhause" packten wir unsere sieben (oder eher siebzig) Sachen und flogen nach Bangkok, um noch einige weitere Sachen einzukaufen. Da wir im Frühling in Bangkok gar kein Sightseeing gemacht hatten, standen der Königspalast, der Wat Pho und der Wat Arun als Ausgleich zum vielen Shopping (MBK, Siam-Center & -Square, Patpong, Chatuchak, Rambutri Rd. & Khaosan Rd.) auf dem Programm.
Obwohl wir in den letzten paar Monaten schon seeehhr viele Tempel gesehen haben, gefielen uns der Palast und die zwei Tempel sehr gut. Klare "must-sees" für einen Besuch in Bangkok. Das Shopping gefiel uns natürlich auch, insbesondere wegen der günstigen Preise, die dank unserer Erfahrung im Runterhandeln der Preise noch etwas tiefer ausfielen.
Nach fast zehn Monaten in Asien sind wir den täglichen Reis noch immer nicht überdrüssig, freuen uns jetzt aber auf 10 Tage in der (wohl sehr kalten) Schweiz mit Familie und Freunden, bevor es weiter geht nach Süd-Amerika. Asien ist bunt, laut, günstig, sehr freundlich, super lecker, zum Teil nervig und manchmal auch nicht ganz ehrlich. Aber die ganze Mischung hat uns extrem gut gefallen. Schade nur, dass die Zeit so schnell vergeht! Wir können jedem empfehlen sich auch ins asiatische Getümmel zu stürzen.
In ein paar Stunden heisst es für uns "LX181 is ready for boarding, please proceed to the gate." Bye bye Asia, es war schön bei dir.
Monday, 17 January 2011
Monday, 10 January 2011
Ko Lanta & Penang : in Schwedens Kolonie
Mit dem Flieger ging es schnur-straks von Chiang Mai runter nach Phuket, wo wir nur eine Nacht verbrachten, bevor wir unser geplantes Insel-Hopping starteten. Geplant war, dass wir die nächsten 3 Wochen von Insel zu Insel fahren und hier und dort einige Tage am Strand verbringen beim Nichts-Tun.
Der Start war gar nicht schlecht. Mit dem Boot fuhren wir von Phuket nach Ko Phi Phi (Insel Nr.1) und dann weiter nach Ko Lanta (Insel Nr.2). Dort brachte uns ein freundlicher Schlepper zu einem (wie sich später herausstellte) extrem preiswerten Bungalow mit Meerblick. Eigentlich wollten wir nur ein paar Tage dort bleiben und noch vor Weihnachten weiter zur nächsten Insel hüpfen. Einige Nachforschungen ergaben leider, dass das günstigste Angebot für ein ähnliches Bungi an einem anderen Strand oder auf einer anderen Insel mindestens doppelt bis dreimal so teuer wäre. So änderten wir unseren Plan und verbrachten Weihnachten auf Ko Lanta.
Wir waren beide total erstaunt, als wir überall schwedisch, dänisch, norwegisch und finnisch hörten. In Schweden sind die Inseln hier unten als "Schwedische Kolonien" bekannt. In den Restaurants kann man "Köt bullar" und "Pytt i panna" bestellen und am Kiosk gibt's original Snus.
Das übliche Tagesprogram war voll und ganz nach unserem Gusto. Ausschlafen, Frühstücken, am Strand hängen, baden, lesen und lecker Z'nacht essen. Nur das Wetter war nicht ganz optimal... ab und zu waren unsere Sprint-Künste gefordert um noch trocken vom Strand zum Bungi zu kommen, denn obwohl eigentlich seit 6 Wochen Trockenzeit ist, hat es fast täglich geregnet. :-(
Zur Abwechslung machten wir eine Inselrundfahrt mit dem Töffli, bei der wir mächtig verregnet wurden und gönnten uns einen Tauchausflug nach Hin Daeng/Hin Muang. Wir waren zuerst recht skeptisch, ob das was wird, bei der Sicht und dem Wetter, aber wir wurden SEHR grosszügig belohnt. Wir hatten das Glück auf beiden Tauchgängen mit Mantarochen tauchen zu können. WOW ist das ein Erlebnis, wenn ein 4-5m-Fisch gerade auf einen zu schwimmt und zum Greifen nahe gerade noch abdreht.
Silvester wollten wir dann eigentlich auf Ko Lipe verbringen, aber die kleine Insel war in unserer Preisklasse total ausgebucht... 200US$ pro Nacht war uns dann einfach zu teuer.
So feierten wir mit halb Schweden auf Ko Lanta den Rutsch ins 2011 und hüpften erst nach 16 Tagen, am 2. Januar weiter nach Penang (Insel Nr.3) in Malaysia.
Nach einer sehr anstrengenden Reise mit viel Bus-Hopping (6 verschiedene Mini-Vans) und mehreren Stunden Verspätung, trafen wir auf Penang in Georgetown ein. Vor Ort wurden wir von Steph und Phil begrüsst, mit denen wir in Luang Prabang gekocht und "ge-rope-swingt" hatten. Es war schön, bekannte Gesichter anzutreffen.
Georgetown gefiel uns sehr gut. Wir genossen das indisch-malayische Essen und bereuten es, nicht mehr Zeit auf Penang zu haben.... wie es scheint, müssen wir wohl nochmal zurück kommen um den Rest von Penang anzuschauen und doch noch Insel-Hopping zu machen, dann aber NICHT zur Hoch-Hoch-Saison.
Der Start war gar nicht schlecht. Mit dem Boot fuhren wir von Phuket nach Ko Phi Phi (Insel Nr.1) und dann weiter nach Ko Lanta (Insel Nr.2). Dort brachte uns ein freundlicher Schlepper zu einem (wie sich später herausstellte) extrem preiswerten Bungalow mit Meerblick. Eigentlich wollten wir nur ein paar Tage dort bleiben und noch vor Weihnachten weiter zur nächsten Insel hüpfen. Einige Nachforschungen ergaben leider, dass das günstigste Angebot für ein ähnliches Bungi an einem anderen Strand oder auf einer anderen Insel mindestens doppelt bis dreimal so teuer wäre. So änderten wir unseren Plan und verbrachten Weihnachten auf Ko Lanta.
Wir waren beide total erstaunt, als wir überall schwedisch, dänisch, norwegisch und finnisch hörten. In Schweden sind die Inseln hier unten als "Schwedische Kolonien" bekannt. In den Restaurants kann man "Köt bullar" und "Pytt i panna" bestellen und am Kiosk gibt's original Snus.
Das übliche Tagesprogram war voll und ganz nach unserem Gusto. Ausschlafen, Frühstücken, am Strand hängen, baden, lesen und lecker Z'nacht essen. Nur das Wetter war nicht ganz optimal... ab und zu waren unsere Sprint-Künste gefordert um noch trocken vom Strand zum Bungi zu kommen, denn obwohl eigentlich seit 6 Wochen Trockenzeit ist, hat es fast täglich geregnet. :-(
Zur Abwechslung machten wir eine Inselrundfahrt mit dem Töffli, bei der wir mächtig verregnet wurden und gönnten uns einen Tauchausflug nach Hin Daeng/Hin Muang. Wir waren zuerst recht skeptisch, ob das was wird, bei der Sicht und dem Wetter, aber wir wurden SEHR grosszügig belohnt. Wir hatten das Glück auf beiden Tauchgängen mit Mantarochen tauchen zu können. WOW ist das ein Erlebnis, wenn ein 4-5m-Fisch gerade auf einen zu schwimmt und zum Greifen nahe gerade noch abdreht.
Silvester wollten wir dann eigentlich auf Ko Lipe verbringen, aber die kleine Insel war in unserer Preisklasse total ausgebucht... 200US$ pro Nacht war uns dann einfach zu teuer.
So feierten wir mit halb Schweden auf Ko Lanta den Rutsch ins 2011 und hüpften erst nach 16 Tagen, am 2. Januar weiter nach Penang (Insel Nr.3) in Malaysia.
Nach einer sehr anstrengenden Reise mit viel Bus-Hopping (6 verschiedene Mini-Vans) und mehreren Stunden Verspätung, trafen wir auf Penang in Georgetown ein. Vor Ort wurden wir von Steph und Phil begrüsst, mit denen wir in Luang Prabang gekocht und "ge-rope-swingt" hatten. Es war schön, bekannte Gesichter anzutreffen.
Georgetown gefiel uns sehr gut. Wir genossen das indisch-malayische Essen und bereuten es, nicht mehr Zeit auf Penang zu haben.... wie es scheint, müssen wir wohl nochmal zurück kommen um den Rest von Penang anzuschauen und doch noch Insel-Hopping zu machen, dann aber NICHT zur Hoch-Hoch-Saison.
Subscribe to:
Posts (Atom)