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Monday, 14 June 2010

Lombok & Gilis: zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen!

Noch immer ohne Pässe machten wir uns auf den Weg nach Lombok. In Senggigi angekommen, wussten wir noch nicht so recht, was wir auf Lombok genau machen wollten. Wiedereinmal mit dem Töffli haben wir die Insel erkundet und zum Schluss ein Kanadisches Päärchen kennengelernt, das uns von der Trekking-Tour auf den Rinjani-Vulkan vorgeschwärmt hat. "Trekking Rinjani is tough! We went through hell, but it was worth it. It was soooo beautiful. If you do it, just don't blame us, we told you it's tough!" Da Claudio und Isa uns das Trekking auch schon empfohlen hatten, haben wir beschlossen das Abenteuer in Angriff zu nehmen: 3 Tage, 2 Nächte, mit Führer und zwei Trägern.

"Streng" war tatsächlich nicht übertrieben. Die "irren" einheimischen Träger absolvieren die Strecke zwar in Flip-Flops (oder barfuss) und mit 30kg Gepäck auf einer Schulter, aber uns verweichlichten Sesselfurzern hat die Strecke einiges abverlangt.
Tag 1: 2000m Aufstieg, Übernachten am Kraterrand. Tag 2: Vor Sonnenaufgang 400m Aufstieg zum Aussichtspunkt (3000 M.ü.M.) mit Sicht auf den Lawa-speienden "Baby-Rinjani" und wieder runter zum Zeltplatz. Nach dem Frühstück 700m steilster Abstieg zum Mittagessen am Kratersee und baden in heissen Quellen. Am Nachmittag 700m noch steilerer Aufstieg zum gegenüberliegenden Kraterrand für die zweite Nacht. Super Aussicht auf Gipfel, See und Baby-Rinjani.  Tag 3: 2000m Abstieg zurück ins Tal.
Zukünftigen Rinjani-Trekkern würden wir dasselbe sagen, was die beiden Kanadier zu uns gesagt hatten: "Es ist super schön, aber irre steil und irre streng."

Als Belohnung für die Strapazen gönnten wir uns anschliessend einige Tage auf Gili Trawangan: weisser Sandstrand, türkisfarbenes Meer, gutes Essen und als der gröbste Muskelkater vorbei war ein paar schöne Tauchgänge.

PS: Nein, die Magic-Mushrooms haben wir nicht ausprobiert!!

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