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Tuesday, 27 July 2010

Philippinen : viel erlebt in kurzer Zeit

21 Tage hatten wir Zeit die Philippinen zu erkunden und wir wollten ALLES sehen. Unser erster Eindruck der Philippinen war leider nicht der beste, daher unser Tipp für Manila: "Skip it!". Wir mussten leider trotzdem hin, da wir das Visum für China organisieren mussten. Weiter nördlich präsentierte sich das Land scho bedeutend ansprechender. Freundliche Leute, gutes Essen, schöne Landschaften und super-günstiges Bier (60 Rp. für einen halben Liter) liessen uns die Hitze, die schlechte Luft, den Dreck, den Lärm und die unehrlichen Taxifahrer von Manila fast vergessen.

Banaue liegt im Norden von Luzon in gebirgiger Landschaft mit entsprechend kühlerem Klima. In engen Tälern waren die Einwohner gezwungen ihre Reisterrassen in den Fels zu hauen, was nach über 2000 Jahren Bewirtschaftung einen sehr eindrucksvollen Anblick bietet. Insbesondere die amphietheaterförmigen Reisterrassen von Batad liessen wir uns nicht entgehen.

Nach so viel Reis machten wir noch einen "kleinen" Abstecher (12h Bus) nach Vigan, der einzigen Spanischen Kolonialstadt, die vom WWII-Bombenhagel verschont geblieben ist. In einer wunderschönen Villa im spanischen Kolonialstil verbrachten wir eine Nacht, bevor es erneut mit dem Bus (8h) nach Manila ging, wo wir unser China-Visum abholen konnten.

Noch am gleichen Tag flüchteten wir von Manila nach Tagbilaran auf Bohol, wo wir auf ein Treffen mit den super-süssen Tarsir hofften. Mit dem Töffli erkundeten wir die Insel, besuchten das Tarsir Sanctuary (zwei mal, weil Claudia von den "schnüsigen" Fellknäueln nicht genug kriegen konnte), besichtigten einige riesige aus Korallen/Kalkstein erbaute christliche Kirchen und die Chocolate Hills (eine Laune der Natur => siehe Gallery).

Eigentlich hätten wir unbedingt noch die Walhaie vor der Küste in Süd-Leyte sehen wollen, aber leider haben wir die Walhai-Saison weit verpasst und der Zufall wollte es auch nicht, dass wir trotzdem ein einzelnes Exemplar zu Gesicht bekommen. Nach 4 Tagen "Whalewatching" ohne Wale verabschiedeten wir uns aus Padre Burgos und zogen weiter Richtung Boracay. Der Zwischenstop in Cebu auf dem Weg nach Boracay war zum Glück nur kurz, denn auch diese Stadt ist keinen Besuch wert.

Nachdem wir in den letzten Tagen einige schöne aber leider auch viele negative Sachen gesehen und erlebt haben, polierte Boracay unseren Gesamteindruck der Philippinen gehörig auf. Strand wie aus dem Bilderbuch, eine sensationelle Unterkunft (Blue Mango Inn) zum Nebensaison-Preis, die vermutlich besten Mangos der Welt, gutes Essen und sogar einen Abend mit alten Bekannten (siehe Gallery). Nach 5 Tagen Entspannung, Erholung, leckerem Essen und günstigem Bier mussten wir uns von Boracay verabschieden und noch einmal für eine Nacht nach Manila verbringen.

Als nächstes begeben wir uns ins Land der Mitte, um mit Esther und ca. 1,3 Mrd. Chinesen die Sehenswürdikeiten Chinas zu besuchen. :-)

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