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Sunday, 5 September 2010

Hong Kong und Macao: klein aber fein!

Angekommen in Hong Kong machten wir uns auf die Suche nach einem preiswerten und sauberen Hotelzimmer. Wie sich herausstellte, war dies fast schon ein Widerspruch in sich, denn wir mussten uns mit einem 8 qm Zimmer (Dusche/WC eingerechnet) für umgerechnet Fr.50.- zufrieden geben (für Hong Kong offenbar fast schon ein Schnäppchen).
Egal, schliesslich waren wir ja hier, um die Stadt zu erkunden. So fuhren wir mit einer Art "Poly-Bähnli" in grösserer Ausführung steil hinauf auf den Victoria Peak und verschafften uns einen Überblick über die Stadt. Besonders eindrücklich: Viel Wald und steile Hügel und mitten heraus "spriessen" die Wolkenkratzer.

Die nächsten 5 Tage besichtigten wir alle "Must-sees" von Hong Kong und versichterten täglich dutzenden Strassenhändlern, dass wir wirklich, wirklich, wirklich keine "echte" Rolex und auch keinen Massanzug benötigen. Ein besonderes Erlebnis war die Lightshow die jeden Abend an der, schon bei Tageslicht beeindruckenden, Skyline Hong Kongs vorgeführt wird.

95km entfernt von Hong Kong liegt eine weitere "chinesische" Spezialität: Macao. Bis 1999 war Macao noch eine Kolonie Portugals und dementsprechend ist hier Portugisisches und Chinesisches bunt gemischt... in der Architektur, im Essen, in der Sprache und bei den Leuten. Das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Ausserdem ist Macao das kleine Las Vegas von Asien. Riesige Casinos umgeben die kleine portugisisch-chinesische Altstadt. Obwohl uns verschiedene Reisende sagten "If you don't like gambling, then skip Macao!", hat uns Macao nicht wegen der blinkenden, glitzernden Casinos, sondern wegen der Atmosphäre in der portugisisch geprägten Altstadt und wegen der kulturellen und kulinarischen Mischung sehr gut gefallen.

Mit einigen Macanesischen Leckereien bewaffnet machten wir uns trotzdem schon bald auf den Weg zurück nach China, denn in Longsheng wurden wir schon erwartet.

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