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Friday, 13 May 2011

La Paz, Coroico und Isla del Sol: Lecker essen ist auch in Bolivien möglich!

Zurück in El Alto/La Paz spürten wir gleich mal die fast 4000 Meter Höhenunterschied, die wir mit dem Flieger in 35 Minuten bewältigt hatten. Keuchend nahmen wir uns ein Taxi und fuhren hinuter ins Zentrum von La Paz, das 500 Meter unter El Alto im Tal liegt. Im Hotel trafen wir dann wieder unsere Pampas- & Dschungel-Gspändli Benny und Rena, die uns einige Highlights von La Paz zeigten. Zum Beispiel den super leckeren Inder, bei dem wir zwar ewig auf unser Rogan Josh, Chicken Tikka Masala und das Aloo Paneer warten mussten, aber das Warten lohnte sich...und wir gingen 2 Tage später gleich nochmals eine Stunde auf's Essen warten. :-)

Nebst einigen wunderschönen Museen mit Ausstellungen zur vor- und nach-kolumbischen Ära und einem Besuch in einem weiteren "Valle de la luna", gab's in La Paz vor allem noch eins zu unternehmen: Mit dem voll-gefederten Moutain-Bike die sogenannte "Death-Road" runter zu düsen. Insgesamt geht's auf der 64km langen Strecke ca. 3500 Höhenmeter abwärts. Sehr cool! Die Strecke ist zwar mit dem Bike nicht halb so gefährlich wie sie heisst, aber mit einem klapperigen Bus oder Lastwagen möchte man diese unübersichtliche Stecke mit zum Teil sehr schmaler Strasse lieber nicht befahren.

Dank der Vorwarnung vieler Touris, die wir mit komplett verstochenen Beinen angetroffen hatten, waren wir am Ende der Bike-Tour auf die blutrünstigen Sandfliegen gut vorbereitet und wurden (Antibrumm-Forte sei Dank!) nicht gefressen. Anstatt gleich zurück nach La Paz zu fahren, gönnten wir uns einen Tag "Pause" und übernachteten im verschlafenen Coroico mit super Sicht auf die Death Road und die umliegenden Berge.

Die bolivianische Küche hat uns bisher nicht so sehr überzeugt (Gewürze scheinen hier unbekannt). Wilson und der Inder waren löbliche Ausnahmen. Doch in Coroico fanden wir gleich drei weitere kulinarische Höhenflüge (allerdings alle von Nicht-Bolivianern): Die französische Küche in unserem Hostel (El Cafetal) war erste Klasse, das Maracuja-Sorbet in der Villa Bonita war super lecker und die Chäs-Spätzli mit Speck in der "Kuchenstube" waren auch der Brüller! :-)

Via La Paz ging es dann weiter an den Titicaca See (den höchst gelegenen schiffbaren See der Welt) und dort gleich auf die Isla del Sol. Wieder packte uns die Wanderlust und wir marschierten, nach einer kalten Nacht im warmen Schlafsack, einmal quer über die Insel und schauten uns die angebliche Geburtsstädte der Inkas an. Da es im Titicaca See viele Forellen gibt (wild & gezüchtet) assen wir ausser zum Frühstück immer "Trucha a la irgendwas".

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