Nachdem Dominik erfolglos "fast alle" Foto-Geschäfte in Quito, auf der Suche nach einem Kamera-Ersatz, abgeklappert hatte, eröffnete sich eine neue Möglichkeit.... AMANDA!!! Unsere Reisegefährtin für die Galapagos weilte noch einen Tag in Santiago de Chile und war so nett (DANKE DANKE DANKE DANKE), uns eine nagel-neue Nikon D90 zu kaufen und mit nach Quito zu bringen.
Da das Problem "Kamera-Ersatz" damit gelöst war, hatten wir doch noch Zeit für etwas Sightseeing in Quito. So besuchten wir (mit dem Taxi versteht sich) die Altstadt und besichtigten dort die riesige Basilica, die mit Blattgold zugepflasterte Kirche "Compania de Jesus" und das, nach unserer Ansicht, beste Muesum über Prä-Columbische Kulturen, das Museo Casa del Alabado.
Am Abend vor unserem Flug auf die Galapagos fing unser "Luxus-Urlaub" an: Wir wurden von unserem Tourveranstalter ins El Ventanal zum Znacht eingeladen. WOW, war das eine HAMMER Aussicht über ganz Quito, wunderschön arrangiertes, leckeres Essen und der Taxi Service im schönen Privat-Mini-Van war auch dabei.
Mit dem Flugzeug gings dann am anderen Morgen los nach Baltra bei Santa Cruz auf den Galapagos. Beim Warten auf unser Gepäck ging das grosse Ratespiel los, wer der Flugpassagiere wohl mit uns auf dem Boot sein würde. Wie sich herausstellen sollte, waren unsere 14 Mit-Passagiere alle ganz in Ordnung.
Als Auftakt für unsere 6-tägige Luxus-Cruise besuchten wir eine Aufzuchtstation für Galapagos-Riesenschildkröten. Ab dann standen jeden Tag zwei bis drei Exkursionen an verschiedenen Orten auf dem Programm. Wir wanderten zum zweit-grössten Vulkankrater der Welt, schnorchelten mit neugierigen Seelöwen und gemächlichen Meeresschildkröten, schauten den Iguanas und Seelöwen beim Faulenzen am Strand und auf den Lavafeldern zu und versuchten das perfekte Foto einer Sally Lightfoot Krabbe zu schiessen.
Die sechs Tage vergingen wie im Flug und rückblickend hätten wir gerne mehr Zeit hier verbracht... aber ganz zu Ende war unser Galapagos-Aufenthalt nach der Luxus-Cruise ja noch nicht. Wir hatten zusammen mit Amanda noch 2 Tage zur freien Verfügung. Da uns das Schnorcheln soooo begeistert hatte und wir unbedingt nochmals mit Seelöwen "spielen" wollten, machten wir noch einen Schnorchel-Tagesausflug und hätten beinahe (die Sicht im Wasser war leider zu schlecht) Hammerhaie gesehen, die weit unter uns durchgeschwommen sein sollen... haben uns jedenfalls die Taucher berichtet. :-(
Mit über 1000 neuen Fotos (!!!) und vielen wunderschönen Eindrücken flogen wir zurück ins gefährliche Quito, das wir am nächsten Tag schnur-straks Richtung kolumbianische Grenze verliessen. Amanda blieb noch zwei Tage in Quito und wurde prompt 50m vor unserem Hostel noch ausgeraubt.... Glück im Unglück, ihr geht es gut und sie hatte lediglich 8US$ dabei.
Monday, 27 June 2011
Tuesday, 21 June 2011
Cuenca, Banos & Quito: "ooohhh Ecuador... es muy peligroso!"
Noch bevor wir in Ecuador ankamen, wurden wir von Peruanern vor der Gefährlichkeit Ecuadors gewarnt. Es kam uns vor, wie mit den Malaria-Warnungen in Asien. "No, no, we don't have Malaria here, but where you've been and where you are going it is very dangerous!".
Ja, ja... und an der Grenze wurden wir dann auch von einem freischaffenden "Leibwächter" für 10US$ (ein kleines Vermögen für diese Region) sicher über die Grenze begleitet, weil es hier offenbar soooo gefährlich sei für Touristen. Einige Bus-Stunden später kamen wir in Cuenca an, das uns schon gar nicht mehr soooo gefährlich erschien. Wir trafen unser früheres Reisegspändli Eveline (diesmal in Begleitung ihrer Schwester) zum Znacht und genossen einen Tag Zwangs-Pause, da sonntags fast alle Geschäfte, Restaurants und Museen geschlossen sind. Am Montag schafften wir es dann doch noch die Schrumpfkopf-Sammlung und die Panamahutfabrik anzuschauen.
Am Dienstag fuhren wir mit dem Bus weiter Richtung Banos und in Banos angekommen glaubten wir plötzlich an die Warnungen der Peruaner. Während der 40-minütigen Busfahrt von Ambato nach Banos schaffte es ein geschickter Dieb, Dominiks Tagesrucksack aufzuschlitzen und auszuräumen. Jackpot für den Dieb, er freute sich sicher über die 2500.-CHF teure Foto-Ausrüstung. Wir konnten seine Freude nicht teilen und gingen in Banos erst mal zur Polizei. :-(
Wegen der geklauten Kamera war Dominik für die nächsten 2 Tage recht grummlig... da half auch die schöne Landschaft und das sehr leckere Chääs-Fondue im Schweizer Restaurant nicht. In Banos hörten wir dann auch von X Leuten Geschichten über Raubüberfälle in Quito, aufgeschlitzte Rucksäcke im Bus nach Banos und so weiter. Da dämmerte uns, dass an den Warnungen der Peruaner (und jetzt auch vieler Touris) doch was dran war. Leider las Dominik auch die explizite Warnung vor dieser Bus-Route einen Tag zu spät im Reiseführer. MIST!
Leicht genervt und inzwischen SEHR paranoid fuhren wir weiter ins gefährliche Quito, für welches uns empfohlen wurde, nach Einbruch der Dunkelheit, sogar für 200m Gehdistanz, ein Taxi zu bestellen. Das kann ja heiter werden!
Von Quito aus besuchten wir den grossen Samstagsmarkt in Otavalo, wo wir den "Locals" beim Kauf und Verkauf von allerlei Getier (Meerschweinchen, Hasen, Katzen, Hühnern, Gänsen, Schweinen, Schafen und Kühen) zuschauen konnten. Der sehr touristische und total überteuerte Kunsthandwerksmarkt konnte uns mit der vielen Ware "Made-in-China" weniger begeistern.
Dafür lohnte sich der Tages-Bike-Ausflug zum Cotopaxi umso mehr. Mit dem Mini-Van den Vulkan hoch bis ans Ende der Strasse und dann bei eisigen Temperaturen und Nieselregen mit dem Bike runterdüsen. Unten angekommen, zeigten sich die Wolken gütig und gaben für 15 Minuten den Blick zurück auf den imposanten, schneebedeckten Vulkan frei.
Ja, ja... und an der Grenze wurden wir dann auch von einem freischaffenden "Leibwächter" für 10US$ (ein kleines Vermögen für diese Region) sicher über die Grenze begleitet, weil es hier offenbar soooo gefährlich sei für Touristen. Einige Bus-Stunden später kamen wir in Cuenca an, das uns schon gar nicht mehr soooo gefährlich erschien. Wir trafen unser früheres Reisegspändli Eveline (diesmal in Begleitung ihrer Schwester) zum Znacht und genossen einen Tag Zwangs-Pause, da sonntags fast alle Geschäfte, Restaurants und Museen geschlossen sind. Am Montag schafften wir es dann doch noch die Schrumpfkopf-Sammlung und die Panamahutfabrik anzuschauen.
Am Dienstag fuhren wir mit dem Bus weiter Richtung Banos und in Banos angekommen glaubten wir plötzlich an die Warnungen der Peruaner. Während der 40-minütigen Busfahrt von Ambato nach Banos schaffte es ein geschickter Dieb, Dominiks Tagesrucksack aufzuschlitzen und auszuräumen. Jackpot für den Dieb, er freute sich sicher über die 2500.-CHF teure Foto-Ausrüstung. Wir konnten seine Freude nicht teilen und gingen in Banos erst mal zur Polizei. :-(
Wegen der geklauten Kamera war Dominik für die nächsten 2 Tage recht grummlig... da half auch die schöne Landschaft und das sehr leckere Chääs-Fondue im Schweizer Restaurant nicht. In Banos hörten wir dann auch von X Leuten Geschichten über Raubüberfälle in Quito, aufgeschlitzte Rucksäcke im Bus nach Banos und so weiter. Da dämmerte uns, dass an den Warnungen der Peruaner (und jetzt auch vieler Touris) doch was dran war. Leider las Dominik auch die explizite Warnung vor dieser Bus-Route einen Tag zu spät im Reiseführer. MIST!
Leicht genervt und inzwischen SEHR paranoid fuhren wir weiter ins gefährliche Quito, für welches uns empfohlen wurde, nach Einbruch der Dunkelheit, sogar für 200m Gehdistanz, ein Taxi zu bestellen. Das kann ja heiter werden!
Von Quito aus besuchten wir den grossen Samstagsmarkt in Otavalo, wo wir den "Locals" beim Kauf und Verkauf von allerlei Getier (Meerschweinchen, Hasen, Katzen, Hühnern, Gänsen, Schweinen, Schafen und Kühen) zuschauen konnten. Der sehr touristische und total überteuerte Kunsthandwerksmarkt konnte uns mit der vielen Ware "Made-in-China" weniger begeistern.
Dafür lohnte sich der Tages-Bike-Ausflug zum Cotopaxi umso mehr. Mit dem Mini-Van den Vulkan hoch bis ans Ende der Strasse und dann bei eisigen Temperaturen und Nieselregen mit dem Bike runterdüsen. Unten angekommen, zeigten sich die Wolken gütig und gaben für 15 Minuten den Blick zurück auf den imposanten, schneebedeckten Vulkan frei.
Monday, 13 June 2011
Huaraz & Trujillo: Weisse Berge und braune Ziegel
Am frühen Morgen kamen wir mit dem Nachtbus in Huaraz an, so früh, dass eigentlich noch alles geschlossen war. Wir fanden aber doch ein Hotel in dem wir schon einchecken konnten und auch eine Agentur, bei der wir gleich einen Tagesausflug für heute buchen konnten. Uff!
Dann gab's erst mal super-leckeres Frühstück und zwar im Cafe Andino. Um 9h ging es dann mit der Tagestour los... also wenigsten wir stiegen in den Bus ein... wirklich los ging es dann gegen 10h. Entlang der wunderschönen Cordillea Blanca mit ihren weissen Bergspitzen auf der einen und der Cordillera Negra (schneefrei) auf der anderen Seite. Der erste Stop galt drei Dingen: erstens Banos, zweitens Mückenmittel kaufen, drittens die Spezialität des Dorfes probieren: Glace!! und zwar in allen Geschmacksrichtungen, von Bier bis Maracuja. Sehr cool!
Das eigentliche Tagesziel war dann nochmals 2h Busfahrt entfernt, die Lagune Llanganuco, spektakulär in Farbe und Lage, eingekeilt zwischen zwei Bergmassiven der Cordillera Blanca. Nach dem Mittagessen konnte Claudia dann sogar noch Cuy/Meerschweinchen... nein, nicht essen, aber dafür streicheln. Auf dem Rückweg nach Huaraz kamen dann die Einheimischen, die mit uns auf der Tour waren auf ihre Kosten... Shopping-Stopps: Zuckersüsser Brotaufstrich & Töpferwaren.
Am nächsten Tag war erst mal ausschlafen angesagt und da das Wetter noch immer kaiserlich war, machten wir am Nachmittag eine Wanderung (ja, schon wieder wandern!!!) in der Cordillera Negra, mit wunderbarer Sicht auf die weissen Gipfel der Cordillera Blanca. Von der Landstrasse bis zurück nach Huaraz quetschten wir uns als einzige Bleichgesichter in ein kleines Collectivo (VW-Mini-Bus) zusammen mit 15 Einheimischen inkl. diverser Bündel Gras, Mais, Feuerholz und Korn.
Den dritten Tag in Huaraz verbrachten wir hauptsächlich im Bus zu den Ruinen von Chavin und zurück. Die viel gelobten Ruinen konnten uns leider nicht wirklich beeindrucken, da wir um Cusco schon sooo viele schöne Ruinen gesehen hatten. Das dazugehörige Museum hingegen war sehr schön. Das Museum alleine war aber die 7h Busfahrt nicht wert.
Die Busfahrt nach Trujillo durch den Canyon del Pato am nächsten Tag war hingegen sehr beeindruckend. Eine sehr schmale Strasse die sich durch einen sehr tiefen und ebenso schmalen Canyon zwängt. "Death-Road" auf peruanisch. Manchmal konnte man auf der Seite aus dem Fenster nicht mal mehr die Strasse sehen auf der wir fuhren!
Unseren letzten Tag in Peru verbrachten wir wieder mit der Besichtigung von Ruinen... diesmal aber ganz andersartige. Die Ruinen von Chan-Chan sind vollständig aus Lehmziegeln erbaut und nur wegen des trockenen Klimas haben sie die über 1000 Jahre, wenigstens teilweise, überstanden.
Mit dem vorläufig letzten Nachtbus ging es weiter an die Grenze zu Ecuador.
Dann gab's erst mal super-leckeres Frühstück und zwar im Cafe Andino. Um 9h ging es dann mit der Tagestour los... also wenigsten wir stiegen in den Bus ein... wirklich los ging es dann gegen 10h. Entlang der wunderschönen Cordillea Blanca mit ihren weissen Bergspitzen auf der einen und der Cordillera Negra (schneefrei) auf der anderen Seite. Der erste Stop galt drei Dingen: erstens Banos, zweitens Mückenmittel kaufen, drittens die Spezialität des Dorfes probieren: Glace!! und zwar in allen Geschmacksrichtungen, von Bier bis Maracuja. Sehr cool!
Das eigentliche Tagesziel war dann nochmals 2h Busfahrt entfernt, die Lagune Llanganuco, spektakulär in Farbe und Lage, eingekeilt zwischen zwei Bergmassiven der Cordillera Blanca. Nach dem Mittagessen konnte Claudia dann sogar noch Cuy/Meerschweinchen... nein, nicht essen, aber dafür streicheln. Auf dem Rückweg nach Huaraz kamen dann die Einheimischen, die mit uns auf der Tour waren auf ihre Kosten... Shopping-Stopps: Zuckersüsser Brotaufstrich & Töpferwaren.
Am nächsten Tag war erst mal ausschlafen angesagt und da das Wetter noch immer kaiserlich war, machten wir am Nachmittag eine Wanderung (ja, schon wieder wandern!!!) in der Cordillera Negra, mit wunderbarer Sicht auf die weissen Gipfel der Cordillera Blanca. Von der Landstrasse bis zurück nach Huaraz quetschten wir uns als einzige Bleichgesichter in ein kleines Collectivo (VW-Mini-Bus) zusammen mit 15 Einheimischen inkl. diverser Bündel Gras, Mais, Feuerholz und Korn.
Den dritten Tag in Huaraz verbrachten wir hauptsächlich im Bus zu den Ruinen von Chavin und zurück. Die viel gelobten Ruinen konnten uns leider nicht wirklich beeindrucken, da wir um Cusco schon sooo viele schöne Ruinen gesehen hatten. Das dazugehörige Museum hingegen war sehr schön. Das Museum alleine war aber die 7h Busfahrt nicht wert.
Die Busfahrt nach Trujillo durch den Canyon del Pato am nächsten Tag war hingegen sehr beeindruckend. Eine sehr schmale Strasse die sich durch einen sehr tiefen und ebenso schmalen Canyon zwängt. "Death-Road" auf peruanisch. Manchmal konnte man auf der Seite aus dem Fenster nicht mal mehr die Strasse sehen auf der wir fuhren!
Unseren letzten Tag in Peru verbrachten wir wieder mit der Besichtigung von Ruinen... diesmal aber ganz andersartige. Die Ruinen von Chan-Chan sind vollständig aus Lehmziegeln erbaut und nur wegen des trockenen Klimas haben sie die über 1000 Jahre, wenigstens teilweise, überstanden.
Mit dem vorläufig letzten Nachtbus ging es weiter an die Grenze zu Ecuador.
Sunday, 5 June 2011
Nazca, Cusco und Machu Picchu: viele Nachtbusfahrten, viele Strassenhändler und viele Inka-Ruinen
Mit dem Nachtbus fuhren wir von Arequipa nach Nazca, um dort die berühmten Nazca-Lines in Augenschein zu nehmen. Da die riesigen in den Wüstenboden gezeichneten Figuren vom Boden gar nicht erkennbar sind, besichtigten wir sie aus dem Flugzeug. Mit einer kleinen Cessna flogen wir knapp 30 Minuten in engen Kurven kreuz und quer über die Zeichnungen in der Wüste. Claudia und Dominik gefiel das ganze prima, was man von der Spanierin, die auch noch an Bord war, nicht behaupten konnte.
Da Nazca ausser den Linien nicht viel zu bieten hat, verbrachten wir den Nachmittag an einem Hotel-Pool und fuhren am Abend, wieder mit einem Nachtbus, weiter nach Cusco.
Wir wurden ja schon auf den Kulturschock vorbereitet, aber, dass es sooo viele Strassenhändler hat, die einem etwas verkaufen wollen, hat uns dann doch sehr überrascht. Überall hiess es "Massage, Massage...", "You like paintings?...", "Come in, real Alpaca, very nice!". Wir kamen uns wieder vor, wie in Asien. Zum Glück hatten wir "ignorieren" in Asien schon gut und viel geübt und so kamen wir ganz ok an all den Verkäufern vorbei.
In Cusco trafen wir nach zwei Tagen Andre (den alten Schweden), mit dem wir die Hauptattraktionen in und um Cusco anschauen wollten. Es stellte sich nur noch das Problem, unter den hunderten von Agenturen eine gute, faire, preiswerte zu finden. Nahe am Nervenzusammenbruch (nach ca. 10 Agenturen, die wir angeschaut hatten), entschieden wir uns für "Mystic Land Adventures". Mit ihnen machten wir unter anderem eine City Tour, während der wir die wunderschöne Kathedrale (u.a. berühmt für das knusprige Meerschweinchen auf dem Tisch des letzten Abendmals) und die Inka-Ruinen in und direkt um die Stadt anschauten.
Am nächsten Tag ging es auf ins "Valle Sagrado", das "heilige Tal" der Inkas, wo wir einen Markt (leider sehr touristisch) und wieder viele Inka-Ruinen anschauten. Die Bauwerke der Inkas waren wirklich sehr beindruckend und erhöhten unsere Erwartungen an Machu Picchu noch etwas.
Vom Valle Sagrado aus ging es am Abend mit dem Holper-Zug (uns wurde fast schlecht und wir sind ja einiges gewohnt!) nach Aguas Calientes für eine kurze Nacht. Schon früh am Morgen (aber nicht so früh, wie viele andere!!) standen wir auf und fuhren mit dem Bus hoch zur verlorenen Stadt Machu Picchu. Das Glück war voll auf unserer Seite und obwohl wir bis 05:15 Uhr "ausgeschlafen" hatten, ergatterten wir die fast letzten der begehrten Stempel für die Erlaubnis zur Besteigung des Wayna Picchu.
Wir verbrachten schliesslich den ganzen Tag in und um die verlorene Stadt und bestaunten dieses erstaunliche Bauwerk aus jedem Winkel. Hundemüde und zufrieden fuhren wir wieder mit dem Holper-Zug nach Ollantaytambo und von dort aus mit dem Bus nach Cusco.
Eine vermutlich überreife Avocado vermieste uns schliesslich den Plan auch noch das imposante Bergmassiv Salkantay anzuschauen, und so verbrachten Claudia und Dominik mehr Zeit als ihnen lieb war zwischen WC und Bett. :-(
Nach knapp einer Woche zu dritt, verabschiedete sich Andre von uns. Er nahm den Nachtbus nach Arequipa und wir reisten mit dem Flugzeug und anschliessend mit einem weiteren Nachtbus in die Cordillera Blanca nach Huaraz.
Da Nazca ausser den Linien nicht viel zu bieten hat, verbrachten wir den Nachmittag an einem Hotel-Pool und fuhren am Abend, wieder mit einem Nachtbus, weiter nach Cusco.
Wir wurden ja schon auf den Kulturschock vorbereitet, aber, dass es sooo viele Strassenhändler hat, die einem etwas verkaufen wollen, hat uns dann doch sehr überrascht. Überall hiess es "Massage, Massage...", "You like paintings?...", "Come in, real Alpaca, very nice!". Wir kamen uns wieder vor, wie in Asien. Zum Glück hatten wir "ignorieren" in Asien schon gut und viel geübt und so kamen wir ganz ok an all den Verkäufern vorbei.
In Cusco trafen wir nach zwei Tagen Andre (den alten Schweden), mit dem wir die Hauptattraktionen in und um Cusco anschauen wollten. Es stellte sich nur noch das Problem, unter den hunderten von Agenturen eine gute, faire, preiswerte zu finden. Nahe am Nervenzusammenbruch (nach ca. 10 Agenturen, die wir angeschaut hatten), entschieden wir uns für "Mystic Land Adventures". Mit ihnen machten wir unter anderem eine City Tour, während der wir die wunderschöne Kathedrale (u.a. berühmt für das knusprige Meerschweinchen auf dem Tisch des letzten Abendmals) und die Inka-Ruinen in und direkt um die Stadt anschauten.
Am nächsten Tag ging es auf ins "Valle Sagrado", das "heilige Tal" der Inkas, wo wir einen Markt (leider sehr touristisch) und wieder viele Inka-Ruinen anschauten. Die Bauwerke der Inkas waren wirklich sehr beindruckend und erhöhten unsere Erwartungen an Machu Picchu noch etwas.
Vom Valle Sagrado aus ging es am Abend mit dem Holper-Zug (uns wurde fast schlecht und wir sind ja einiges gewohnt!) nach Aguas Calientes für eine kurze Nacht. Schon früh am Morgen (aber nicht so früh, wie viele andere!!) standen wir auf und fuhren mit dem Bus hoch zur verlorenen Stadt Machu Picchu. Das Glück war voll auf unserer Seite und obwohl wir bis 05:15 Uhr "ausgeschlafen" hatten, ergatterten wir die fast letzten der begehrten Stempel für die Erlaubnis zur Besteigung des Wayna Picchu.
Wir verbrachten schliesslich den ganzen Tag in und um die verlorene Stadt und bestaunten dieses erstaunliche Bauwerk aus jedem Winkel. Hundemüde und zufrieden fuhren wir wieder mit dem Holper-Zug nach Ollantaytambo und von dort aus mit dem Bus nach Cusco.
Eine vermutlich überreife Avocado vermieste uns schliesslich den Plan auch noch das imposante Bergmassiv Salkantay anzuschauen, und so verbrachten Claudia und Dominik mehr Zeit als ihnen lieb war zwischen WC und Bett. :-(
Nach knapp einer Woche zu dritt, verabschiedete sich Andre von uns. Er nahm den Nachtbus nach Arequipa und wir reisten mit dem Flugzeug und anschliessend mit einem weiteren Nachtbus in die Cordillera Blanca nach Huaraz.
Sunday, 22 May 2011
Puno & Arequipa: Tanzabend und Kondor-Show
Wieder einmal hatten wir "saumässig" Glück und trotz eines angekündigten Streiks an der peruanischen Grenze konnten wir ungehindert von Copacabana nach Puno in Peru fahren. Nach unserem ersten Ceviche-Zmittag im "Octopus Loco" (Claudia ist seither Ceviche-Fan!!) entschieden wir uns eine 2-Tages-Insel-Tour im Titicaca-See inkl. "Homestay" & Tanzabend zu machen.
Am ersten Tag besuchten wir die Uros (schwimmende Schilf-Inseln). Als die Spanier in dieser Region ankamen, flüchteten einige Einwohner auf's Wasser und nach und nach bauten sie ihre Haus-Boote zu regelrechten Inseln aus. Heute leben zwar noch Leute auf diese traditionelle Art, aber nur aus touristischen Gründen... es sozusagen ein lebendes Museum. Vor Ort erklärte uns ein Bewohner denn auch, wie sie die Inseln bauen, wie sie Fische züchten, fischen und Vögel jagen.... und dass bei Streitigkeiten zwischen Familien, die auf der gleichen Insel wohnen, auch einfach mal zur Säge gegriffen wird, um die Insel zu halbieren. :-)
Weiter ging es nach Amantani, wo einheimische Familien uns erwarteten. Jeweils zu zweit oder dritt wurden wir unseren Gastfamilien zugeteilt, bei denen wir dann assen und übernachteten. Valentin unser Gast-Vater brachte uns zu seinem Haus, wo seine Frau, seine Tochter und sein Enkel (Luis Fernando) uns herzlich begrüssten. Nach einem einfachen aber leckeren Zmittag entdeckte der schüchterne Louis, dass man mit "los touristas" ja Fussball spielen könnte und dann war's natürlich vorbei mit jeder Scheu. Jöööööö!
Am Abend wurden wir dann noch traditionell eingekleidet und zum gemeinsamen Tanzabend im Dorfzentrum geführt. Sehr lustig! Am nächsten Tag ging es via Taquile (einer Nachbarinsel) zurück auf's Festland. Der Ausflug hat uns sehr gut gefallen, und da jede Familie nur ca. 1-2 Mal pro Monat Gäste hat, war der Besuch bei der Familie auch sehr herzlich und fühlte sich nicht "aufgesetzt" an. (Danke Rena&Benny für den Tipp!)
Die nächste Station war Arequipa. Da viele Gebäude aus weissem Vulkangestein gebaut sind, auch "la cuidad blanca" genannt. Nebst all den wunderschönen Kolonialgebäuden, beeindruckte uns vor allem das riesige Kloster Santa Catalina, welches bis 1970 für die Öffentlichkeit komplett verschlossen war. Das Kloster ist wie ein Städtchen in der Stadt aufgebaut, mit Plätzen, Strassen, Waschstellen, Kirchen und vielen Wohnhäusern für Nonnen aus wohlhabendem Haus.
Von Arequipa aus machten wir noch einen 3-tägigen Abstecher zum Colca Canyon, einer der tiefsten Schluchten der Welt. Auf dem Weg zum Canyon sahen wir einige kulturelle und landschaftliche Sehenswürdigkeiten. Eines der Highlights war das "Cruz del Condor", wo man fast jeden Tag für ca. eine Stunde den riesigen Kondoren aus nächster Nähe beim Spielen in der Thermik zuschauen kann (Gleitschirm wir vermissen dich!!). An diesem Tag gaben die Kondore alles, sie boten uns eine super "Show"!
Den 1200-Höhenmeter-Abstieg in den Canyon musste Dominik dann leider ohne Claudia bestreiten, sie lag genau diese 24h wegen "obenuse-unnenuse" im 12°C kalten Hotelzimmer oben am Rande des Canyons :-(. Dominik schaffte Ab- und Aufstieg trotzdem und muss glaub "wandern" tatsächlich zu seinen neuen Hobbies zählen.
Am ersten Tag besuchten wir die Uros (schwimmende Schilf-Inseln). Als die Spanier in dieser Region ankamen, flüchteten einige Einwohner auf's Wasser und nach und nach bauten sie ihre Haus-Boote zu regelrechten Inseln aus. Heute leben zwar noch Leute auf diese traditionelle Art, aber nur aus touristischen Gründen... es sozusagen ein lebendes Museum. Vor Ort erklärte uns ein Bewohner denn auch, wie sie die Inseln bauen, wie sie Fische züchten, fischen und Vögel jagen.... und dass bei Streitigkeiten zwischen Familien, die auf der gleichen Insel wohnen, auch einfach mal zur Säge gegriffen wird, um die Insel zu halbieren. :-)
Weiter ging es nach Amantani, wo einheimische Familien uns erwarteten. Jeweils zu zweit oder dritt wurden wir unseren Gastfamilien zugeteilt, bei denen wir dann assen und übernachteten. Valentin unser Gast-Vater brachte uns zu seinem Haus, wo seine Frau, seine Tochter und sein Enkel (Luis Fernando) uns herzlich begrüssten. Nach einem einfachen aber leckeren Zmittag entdeckte der schüchterne Louis, dass man mit "los touristas" ja Fussball spielen könnte und dann war's natürlich vorbei mit jeder Scheu. Jöööööö!
Am Abend wurden wir dann noch traditionell eingekleidet und zum gemeinsamen Tanzabend im Dorfzentrum geführt. Sehr lustig! Am nächsten Tag ging es via Taquile (einer Nachbarinsel) zurück auf's Festland. Der Ausflug hat uns sehr gut gefallen, und da jede Familie nur ca. 1-2 Mal pro Monat Gäste hat, war der Besuch bei der Familie auch sehr herzlich und fühlte sich nicht "aufgesetzt" an. (Danke Rena&Benny für den Tipp!)
Die nächste Station war Arequipa. Da viele Gebäude aus weissem Vulkangestein gebaut sind, auch "la cuidad blanca" genannt. Nebst all den wunderschönen Kolonialgebäuden, beeindruckte uns vor allem das riesige Kloster Santa Catalina, welches bis 1970 für die Öffentlichkeit komplett verschlossen war. Das Kloster ist wie ein Städtchen in der Stadt aufgebaut, mit Plätzen, Strassen, Waschstellen, Kirchen und vielen Wohnhäusern für Nonnen aus wohlhabendem Haus.
Von Arequipa aus machten wir noch einen 3-tägigen Abstecher zum Colca Canyon, einer der tiefsten Schluchten der Welt. Auf dem Weg zum Canyon sahen wir einige kulturelle und landschaftliche Sehenswürdigkeiten. Eines der Highlights war das "Cruz del Condor", wo man fast jeden Tag für ca. eine Stunde den riesigen Kondoren aus nächster Nähe beim Spielen in der Thermik zuschauen kann (Gleitschirm wir vermissen dich!!). An diesem Tag gaben die Kondore alles, sie boten uns eine super "Show"!
Den 1200-Höhenmeter-Abstieg in den Canyon musste Dominik dann leider ohne Claudia bestreiten, sie lag genau diese 24h wegen "obenuse-unnenuse" im 12°C kalten Hotelzimmer oben am Rande des Canyons :-(. Dominik schaffte Ab- und Aufstieg trotzdem und muss glaub "wandern" tatsächlich zu seinen neuen Hobbies zählen.
Friday, 13 May 2011
La Paz, Coroico und Isla del Sol: Lecker essen ist auch in Bolivien möglich!
Zurück in El Alto/La Paz spürten wir gleich mal die fast 4000 Meter Höhenunterschied, die wir mit dem Flieger in 35 Minuten bewältigt hatten. Keuchend nahmen wir uns ein Taxi und fuhren hinuter ins Zentrum von La Paz, das 500 Meter unter El Alto im Tal liegt. Im Hotel trafen wir dann wieder unsere Pampas- & Dschungel-Gspändli Benny und Rena, die uns einige Highlights von La Paz zeigten. Zum Beispiel den super leckeren Inder, bei dem wir zwar ewig auf unser Rogan Josh, Chicken Tikka Masala und das Aloo Paneer warten mussten, aber das Warten lohnte sich...und wir gingen 2 Tage später gleich nochmals eine Stunde auf's Essen warten. :-)
Nebst einigen wunderschönen Museen mit Ausstellungen zur vor- und nach-kolumbischen Ära und einem Besuch in einem weiteren "Valle de la luna", gab's in La Paz vor allem noch eins zu unternehmen: Mit dem voll-gefederten Moutain-Bike die sogenannte "Death-Road" runter zu düsen. Insgesamt geht's auf der 64km langen Strecke ca. 3500 Höhenmeter abwärts. Sehr cool! Die Strecke ist zwar mit dem Bike nicht halb so gefährlich wie sie heisst, aber mit einem klapperigen Bus oder Lastwagen möchte man diese unübersichtliche Stecke mit zum Teil sehr schmaler Strasse lieber nicht befahren.
Dank der Vorwarnung vieler Touris, die wir mit komplett verstochenen Beinen angetroffen hatten, waren wir am Ende der Bike-Tour auf die blutrünstigen Sandfliegen gut vorbereitet und wurden (Antibrumm-Forte sei Dank!) nicht gefressen. Anstatt gleich zurück nach La Paz zu fahren, gönnten wir uns einen Tag "Pause" und übernachteten im verschlafenen Coroico mit super Sicht auf die Death Road und die umliegenden Berge.
Die bolivianische Küche hat uns bisher nicht so sehr überzeugt (Gewürze scheinen hier unbekannt). Wilson und der Inder waren löbliche Ausnahmen. Doch in Coroico fanden wir gleich drei weitere kulinarische Höhenflüge (allerdings alle von Nicht-Bolivianern): Die französische Küche in unserem Hostel (El Cafetal) war erste Klasse, das Maracuja-Sorbet in der Villa Bonita war super lecker und die Chäs-Spätzli mit Speck in der "Kuchenstube" waren auch der Brüller! :-)
Via La Paz ging es dann weiter an den Titicaca See (den höchst gelegenen schiffbaren See der Welt) und dort gleich auf die Isla del Sol. Wieder packte uns die Wanderlust und wir marschierten, nach einer kalten Nacht im warmen Schlafsack, einmal quer über die Insel und schauten uns die angebliche Geburtsstädte der Inkas an. Da es im Titicaca See viele Forellen gibt (wild & gezüchtet) assen wir ausser zum Frühstück immer "Trucha a la irgendwas".
Nebst einigen wunderschönen Museen mit Ausstellungen zur vor- und nach-kolumbischen Ära und einem Besuch in einem weiteren "Valle de la luna", gab's in La Paz vor allem noch eins zu unternehmen: Mit dem voll-gefederten Moutain-Bike die sogenannte "Death-Road" runter zu düsen. Insgesamt geht's auf der 64km langen Strecke ca. 3500 Höhenmeter abwärts. Sehr cool! Die Strecke ist zwar mit dem Bike nicht halb so gefährlich wie sie heisst, aber mit einem klapperigen Bus oder Lastwagen möchte man diese unübersichtliche Stecke mit zum Teil sehr schmaler Strasse lieber nicht befahren.
Dank der Vorwarnung vieler Touris, die wir mit komplett verstochenen Beinen angetroffen hatten, waren wir am Ende der Bike-Tour auf die blutrünstigen Sandfliegen gut vorbereitet und wurden (Antibrumm-Forte sei Dank!) nicht gefressen. Anstatt gleich zurück nach La Paz zu fahren, gönnten wir uns einen Tag "Pause" und übernachteten im verschlafenen Coroico mit super Sicht auf die Death Road und die umliegenden Berge.
Die bolivianische Küche hat uns bisher nicht so sehr überzeugt (Gewürze scheinen hier unbekannt). Wilson und der Inder waren löbliche Ausnahmen. Doch in Coroico fanden wir gleich drei weitere kulinarische Höhenflüge (allerdings alle von Nicht-Bolivianern): Die französische Küche in unserem Hostel (El Cafetal) war erste Klasse, das Maracuja-Sorbet in der Villa Bonita war super lecker und die Chäs-Spätzli mit Speck in der "Kuchenstube" waren auch der Brüller! :-)
Via La Paz ging es dann weiter an den Titicaca See (den höchst gelegenen schiffbaren See der Welt) und dort gleich auf die Isla del Sol. Wieder packte uns die Wanderlust und wir marschierten, nach einer kalten Nacht im warmen Schlafsack, einmal quer über die Insel und schauten uns die angebliche Geburtsstädte der Inkas an. Da es im Titicaca See viele Forellen gibt (wild & gezüchtet) assen wir ausser zum Frühstück immer "Trucha a la irgendwas".
Friday, 6 May 2011
Sucre & Rurrenabaque: Geschlossene Museen und Natur pur
Vom schwindelerregend hoch gelegenen Potosi fuhren wir mit dem Bus nach Sucre, die "andere" Hauptstadt (hier wurde die Unabhänigkeitserklärung unterschrieben) von Bolivien. Sucre mit den schönen weissen Kolonialbauten gefiel uns auf Anhieb. Wir hatten vor, hier die Osterfeiertage (Semana Santa) zu verbringen und zwar im Grand Hotel (im Doppelzimmer für 20CHF pro Nacht) ! :-)
Es war zwar gut, dass wir über Ostern nicht weiterreisen wollten, denn die Busse sind dann überfüllt mit Einheimischen, aber leider war Sucre während dieser Tage wie ausgestorben und viele Läden und vor allem fast alle Museen waren geschlossen. Nicht so schlimm, wir genossen die Zeit auch so, mit vielen, vielen Pausen zwischen den Versuchen, doch noch ein offenes Museum zu finden. Ein Museum konnten wir dann doch noch besuchen, das Openair Dino-Spuren Museum hatte auch über die Feiertage offen.
Da Sucre nicht mehr so hoch gelegen ist, ist hier die Fülle an Früchten und Gemüse auf dem Markt riesig und wir deckten uns täglich mit Leckereien vom Markt ein.
Um einen Eindruck vom traditionellen bolivianischen Tanz und den dazugehörigen "Trachten" zu erhalten, besuchten wir einen Kulturabend, an dem die verschiedenen Tänze aus allen Regionen des Landes aufgeführt und erklärt wurden. Dem ging ein leckeres französisches Abendessen (leider mit Nouvelle-Cuisine-Portionen) voraus.
Entgegen unserem Vorsatz in Bolivien keine Nachtbusfahrten zu machen, fuhren wir dann am Ostermontag mit dem Nachtbus 12h bis zum Flughafen El Alto (bei La Paz), um von dort mit der kleinen 19-plätzigen Propellermaschine nach Rurrenabaque in den Urwald zu fliegen. Die Alternative wäre eine 18- bis 36-stündige (je nach Wetter) Rumpel-Busfahrt gewesen. Nein Danke!
Rurre ist vorallem für die Ausflüge in die Pampas (Sumpfgebiete) und in den Madidi-Urwald bekannt. Das war denn auch für uns der Grund Rurre zu besuchen, und so ging es am nächsten Morgen los auf eine kombinierte Pampas-Dschungel-Tour. 3 Tage Tiere-Gucken und sogar mit rosa Flussdelfinen schwimmen, während die Krokodile neidisch vom Ufer aus zuschauen, und anschliessend 2 Tage durch den Dschungel wandern und (Medizin-) Pflanzen und (einige wenige) Tiere entdecken.
Mit dabei in der Pampas waren Rena & Benny (ein deutsches Pärchen), mit denen wir uns sehr gut verstanden, und die dann kurzentschlossen doch auch noch mit uns in den Dschungel kamen. Billy (unser super Pampas-Guide) und Wilson (der geniale Pampas-Koch) kamen aber leider, leider nicht mit in den Dschungel und so mussten wir mit einem weniger motivierten Guide und recht fadem Essen vorlieb nehmen. Da es unglücklicherweise an beiden Dschungel-Tagen regnete, waren die Aussichten, Tiere zu entdecken noch kleiner als bei gutem Wetter... dafür hatten wir etwas mehr Zeit für den Artesania-Bastelnachmittag, was die Damen umso mehr freute.
Von 200 M.ü.M. ging es dann wieder mit dem kleinen Flugzeug in 35 Minuten nach El Alto, bei La Paz, auf etwas über 4000 M.ü.M.! Oi oi oi...
Es war zwar gut, dass wir über Ostern nicht weiterreisen wollten, denn die Busse sind dann überfüllt mit Einheimischen, aber leider war Sucre während dieser Tage wie ausgestorben und viele Läden und vor allem fast alle Museen waren geschlossen. Nicht so schlimm, wir genossen die Zeit auch so, mit vielen, vielen Pausen zwischen den Versuchen, doch noch ein offenes Museum zu finden. Ein Museum konnten wir dann doch noch besuchen, das Openair Dino-Spuren Museum hatte auch über die Feiertage offen.
Da Sucre nicht mehr so hoch gelegen ist, ist hier die Fülle an Früchten und Gemüse auf dem Markt riesig und wir deckten uns täglich mit Leckereien vom Markt ein.
Um einen Eindruck vom traditionellen bolivianischen Tanz und den dazugehörigen "Trachten" zu erhalten, besuchten wir einen Kulturabend, an dem die verschiedenen Tänze aus allen Regionen des Landes aufgeführt und erklärt wurden. Dem ging ein leckeres französisches Abendessen (leider mit Nouvelle-Cuisine-Portionen) voraus.
Entgegen unserem Vorsatz in Bolivien keine Nachtbusfahrten zu machen, fuhren wir dann am Ostermontag mit dem Nachtbus 12h bis zum Flughafen El Alto (bei La Paz), um von dort mit der kleinen 19-plätzigen Propellermaschine nach Rurrenabaque in den Urwald zu fliegen. Die Alternative wäre eine 18- bis 36-stündige (je nach Wetter) Rumpel-Busfahrt gewesen. Nein Danke!
Rurre ist vorallem für die Ausflüge in die Pampas (Sumpfgebiete) und in den Madidi-Urwald bekannt. Das war denn auch für uns der Grund Rurre zu besuchen, und so ging es am nächsten Morgen los auf eine kombinierte Pampas-Dschungel-Tour. 3 Tage Tiere-Gucken und sogar mit rosa Flussdelfinen schwimmen, während die Krokodile neidisch vom Ufer aus zuschauen, und anschliessend 2 Tage durch den Dschungel wandern und (Medizin-) Pflanzen und (einige wenige) Tiere entdecken.
Mit dabei in der Pampas waren Rena & Benny (ein deutsches Pärchen), mit denen wir uns sehr gut verstanden, und die dann kurzentschlossen doch auch noch mit uns in den Dschungel kamen. Billy (unser super Pampas-Guide) und Wilson (der geniale Pampas-Koch) kamen aber leider, leider nicht mit in den Dschungel und so mussten wir mit einem weniger motivierten Guide und recht fadem Essen vorlieb nehmen. Da es unglücklicherweise an beiden Dschungel-Tagen regnete, waren die Aussichten, Tiere zu entdecken noch kleiner als bei gutem Wetter... dafür hatten wir etwas mehr Zeit für den Artesania-Bastelnachmittag, was die Damen umso mehr freute.
Von 200 M.ü.M. ging es dann wieder mit dem kleinen Flugzeug in 35 Minuten nach El Alto, bei La Paz, auf etwas über 4000 M.ü.M.! Oi oi oi...
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